Frank Gust – Der Rhein-Ruhr-Ripper – Bücher von Petra Klages

Bisher wurde viel über Frank Gust, den Rhein-Ruhr-Ripper, in den Medien berichtet. Nicht zuletzt in Aktenzeichen XY … gelöst vom 28. November 2018. Hier wurden die Taten von Frank Gust sehr tiefgründig und fachkompetent seitens der Kriminalpsychologin Lydia Benecke kommentiert. Ausführlich mit diesem Täter hat sich die Pädagogin und Kriminologin Petra Klages beschäftigt. In ihren beiden Büchern „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder und „Der Rhein-Ruhr-Ripper Frank Gust – Interviews“ zeichnet sie ein umfassendes, aber auch erschreckendes Psychogramm eines Täters, der anfänglich ein Opfer war. Bei beiden Büchern arbeitete Frank Gust selbst mit. Erschienen im Verlag Kirchschlager.

Lothar Bechler und Michael Kirchschlager: Das Thüringische Obscurum – Erschreckliche, scheuderliche und greuliche Geschichten sowie allerlei andere Merkwürdigkeiten aus alten Chroniken

Lothar Bechler u. Michael Kirchschlager: Das thüringische Obscurum – Erschreckliche, scheuderliche und greuliche Geschichten sowie allerlei andere Merkwürdigkeiten aus alten Chroniken
Hardcover, zahlreiche s / w Abbildungen, 217 Seiten, ISBN 978-3-934277-12-0, Preis: 19,90 Euro Weiterlesen

Hans Thiers – Kriminalrat a. D. und Sachbuchautor im Verlag Kirchschlager

Kriminalrat a. D. Hans Thiers und Verleger Michael Kirchschlager, Foto: Claudia Horn-Kasper, 2017

Kontakt für Buchlesungen bitte über info@verlag-kirchschlager.com. Herzlichen Dank!

Lothar Schirmer – Kriminalrat a. D. und Sachbuchautor im Verlag Kirchschlager

Lothar Schirmer, Kriminalrat a.D. arbeitete 40 Jahre als Kriminalist. Über seine Erfahrungen mit den „Tricks der Gauner und Ganoven“ berichtete er seit Anfang der 90er Jahre kontinuierlich in eigenen Rundfunk- und Fernsehsendungen wie „Schirmers Fälle“ und „Tatort Sachsen-Anhalt“. Er war gern gesehener Gast bei „KRIPO-live“, „Escher- Der MDR-Ratgeber“, „Einfach genial“ und anderen Formaten des öffentlich Rechtlichen- und privaten Fernsehens. In regionalen Zeitungen veröffentlichte er Artikelseien zur Kriminalitätsvorbeugung und schreibt jetzt noch 14tägig eine Kolumne „Expertentipp Polizei“ auf der Ratgeberseite der „Volksstimme“.


Mit seinem Buch „Die Tricks der Gauner und Ganoven“ ist Schirmer seit November 2017 auf erfolgreicher Lesereise. Der Kriminalist mit Entertainerqualitäten, der im Kabarett „Magdeburger Zwickmühle“ eine eigene Talkreihe mit deutschlandweit bekannten Prominenten hat, präsentiert bei seinen Lesungen authentischen Kriminalfälle, die zum Staunen, Kopfschütteln und Schmunzeln sind.

Lothar Schirmer bei der Buchpremiere in der Magdeburger „Zwickmühle“, 2017

Lothar Schirmer geht auch mit seinem Kollegen Kriminalrat a. D. Hans Thiers für Sie auf Lesereise – Kriminalräte a. D. im Kreuzverhör!

 

Kontaktdaten Lothar Schirmer

Mobil: 0174 – 75 43 170
Fax : 03212 16 02 501
lothar.schirmer@web.de
www.klietz-am-see.de
www.gauner-und-ganoven.de

Taschenbuch, 12,95 Euro

Lothar Schirmer: Die Tricks der Gauner und Ganoven

Taschenbuch, 272 Seiten, zahlreiche Illustrationen, ISBN 978-3-934277-73-1, Preis; 12.95 Euro

Kriminalrat a.D. Lothar Schirmer, bekannt durch zahlreiche Beiträge im Fernsehen (Kripo live), im MDR-Radio und in Zeitungen, plaudert aus seiner Praxis. 199 authentische Kriminalfälle erzählen von falschen Polizisten, wortreichen Trickbetrügern oder wundersamen “Geldvermehrern“. Egal ob als Priester verkleidet, als weinende Mutter eines Babys oder als altersschwache Dame – Betrüger und Gaunerinnen sieht man ihr schändliches Tun oftmals nicht an. Zu oft wird die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft vieler anständiger Menschen ausgenutzt. Doch man kann sich schützen. Mit Wissen! Der humoristische Ratgeber von Lothar Schirmer hilft Ihnen, gewappnet gegen das Gaunertum zu sein. Und sollten Sie sich nicht ganz sicher sein in Ihrer Hilfsbereitschaft – Rufen Sie die Polizei! Denn Ihnen zu helfen und uns Alle vor Kriminellen zu schützen, das ist ihre Aufgabe.

Humoristische Cartoons von Sven Kirchner illustrieren das Buch, welches mehr ist als ein Ratgeber.

Frank Esche: Thüringer Mord-Pitaval II – Erschreckliche Mord- und Übeltaten aus alten Thüringer Kriminalakten (1606-1968)

 

Frank Esche: Thüringer Mord-Pitaval II, Taschenbuch, 280 Seiten, zahlreiche s/w Abbildungen, ISBN 978-3934277694, Preis: 12,94 Euro.

Frank Esche stellt in diesem Pitaval wieder spektakuläre und grausige Mordfälle aus ganz Thüringen vor.

 

Michael Kirchschlager (Hg.): Mörder / Räuber / Menschenfresser – Einhundert Biographien und Merkwürdigkeiten deutscher Verbrecher

Michael Kirchschlager (Hg.)
MÖRDER / RÄUBER / MENSCHENFRESSER – Einhundert Biographien und Merkwürdigkeiten deutscher Verbrecher
Mit einem Vorwort von Michael Kirchschlager
2. verbesserte Auflage, Taschenbuch, 262 Seiten, zahlreiche Abbildungen, ISBN 978-3-934277-54-0, Preis: 13,95 Euro Weiterlesen

Michael Kirchschlager (Hg.): Historische Serienmörder IV – Menschliche Ungeheuer vom späten Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts

Michael Kirchschlager (Hg.)

Mit Beiträgen von Michael Horn, Robert Heindl, Leopold Engelhardt, Gerd Frank, Armin Rütters, Birgit Lautenbach und Johann Ebend

Hardcover, Fadenheftung, rotes Leseband, 240 Seiten, ISBN 978-3-934277-60-1, Preis: 18,95 Euro

Nachdem ein paar Jahre seit Erscheinen des 3. Bandes der Reihe HISTORISCHE SERIENMÖRDER vergangen sind, legt der Verlag Kirchschlager nunmehr einen vierten Band vor. Michael Horn und Michael Kirchschlager stellen in einem kurzen Beitrag zwei Serienmörder des 16. Jahrhunderts aus der Sammlung des Johann Jakob Wick, der sogenannten Wickiana, vor.
Dabei handelt es sich um den relativ unbekannten Fall eines alten Frauenmörders aus Italien (1573) und einer weiteren Quelle zu dem deutschen Raubserienmörder Christman Gniperdoliga (1581). Michael Kirchschlager beleuchtet dann das Leben und die Taten des Raubmörders Jaspar Hanebuth (Deutschland, 1653) und des österreichischen Herzlfressers von Kindberg, Paul Reininger (1786). Die Biographie Hanebuths steht stellvertretend für die zahlreicher, wie sie der Dreißigjährige Krieg und mit diesem die Verrohung der Sitten hervorgebracht hat. Reininger ist ein trauriges Beispiel für einen Serienmörder, der in tiefem Aberglauben verwurzelt war.
Von Robert Heindl (1883-1958) und dem Kriminalisten Leopold Engelhardt (genaue Lebensdaten unbekannt) stammen zwei britische Kriminalfälle: John Williams – Der Teufel vom Ratcliff Highway (1811) und Jack the Ripper (1888), die in der europäischen Kriminalgeschichte bekannt sind, und nicht näher erörtert werden brauchen. Dafür dürfte für die kriminalhistorisch interessierte Leserschaft die Biographie Robert Heindls von Interesse sein. „Heindl widmete sein Leben und seine Arbeit der Kriminalistik. Er studierte Rechtswissenschaft in München, Lausanne und Erlangen. Ausgedehnte Studienreisen führten ihn in die Strafkolonien Frankreichs, Englands und Spaniens in Neukaledonien, auf den Andamanen und in Afrika. Die Arbeitsweise der großen europäischen Polizeizentralen erkundete er in Paris bei Bertillon und in London am Scotland Yard. Seine Berufslaufbahn führte ihn von dem Posten des Leiters der Kriminalpolizei Dresdens 1912 über den des Polizeidezernenten im sächsischen Innenministerium gegen Ende des 1. Weltkrieges als Oberregierungsrat in die sächsische Staatskanzlei und dann als Wirklichen Legationsrat in das Auswärtige Amt. 1933 in den Ruhestand versetzt, wurde er nach dem 2. Weltkrieg mit der Einrichtung des Zentralamtes für Kriminalidentifizierung, Polizeistatistik und Polizeinachrichtenwesen für das Land Bayern (jetzt: Bayerisches Landeskriminalamt) beauftragt. 1946 wurde er zum Präsidenten dieses Amtes ernannt. 1949 trat er wieder in den Ruhestand. Heindl erregte bereits als Student Aufsehen durch seinen Vorschlag, nach dem Vorbild des im Orient gebräuchlichen Fingersiegels ein daktyloskopisches System zur Identifizierung von Verbrechern einzurichten. Sein Vorschlag, die Daktyloskopie in den Dienst der Verbrechererkennung zu stellen, ist seinerzeit von der Dresdner Polizeiverwaltung alsbald aufgegriffen, im übrigen freilich zunächst zurückgewiesen worden; doch hat er als Anregung zur Einführung des Fingerabdrucksverfahrens fortgewirkt. Sein Bericht über die Strafkolonien hat wesentlich dazu beigetragen, daß die Strafe der Deportation in Deutschland nicht eingeführt und im Ausland allmählich abgeschafft wurde. An der Zentralisierung der Kriminalpolizei in den Ländern und im Bundesstaat sowie an der Errichtung einer internationalen kriminalpolizeilichen Organisation hat er wesentlichen Anteil. Seit 1917 gab er als Nachfolger von Hans Groß das von diesem begründete Archiv für Kriminologie heraus.

Cover HS IV

Gerd Frank, der mittlerweile sechs Totmacher-Bände im Verlag Kirchschlager veröffentlicht hat, widmet sich dem Hirtenmörder Joseph Vacher, einem französischen Ripper (1869-1897). Die Opfer waren meist junge Landarbeiter beiderlei Geschlechts. Er gestand die Ermordung und Verstümmelung von sieben Frauen und vier jungen Männern und verging sich post- und prämortem an ihnen. Vacher, dessen wirrer Geisteszustand durch den bekannten Psychiatrie-Professor Alexandre Lacassagne untersucht wurde, gab an, durch den Biß eines tollwütigen Hundes in „Raserei“ begangen zu haben, doch Lacassagne kam zu dem umstrittenen Schluß, daß Vacher verhandlungs- und zurechnungsfähig war, worauf man ihn zum Tode verurteilte. Vacher wurde am 31. Dezember 1898 in Bourg-en-Bresse durch die Guillotine hingerichtet.
Armin Rütters, dessen Spezialgebiet u. a. die Erforschung des Kriminalfalles um den Kannibalen Karl Denke (1860-1924) ist2, beleuchtet das Leben des Berliner Frauenmörders Karl Großmann (1863-1922), der als Bestie vom Schlesischen Bahnhof in die Berliner Kriminalgeschichte einging. Großmann wurde am 21. August 1921 in seinem Haus neben seinem letzten Opfer Marie Nitsche auf frischer Tat gefaßt. Obwohl der Serienmörder nur drei Morde gestand, könnten ihm weit mehr Mädchen und junge Frauen zum Opfer gefallen sein. Ob Großmann, wie oft vermutet, Teile seiner Opfer verspeiste oder zu Wurst- und Dosenfleisch verarbeitete, muß dahingestellt bleiben. Der sadistische Lustmörder erhängte sich am 5. Juli 1922 vor dem Ende der Hauptverhandlung in seiner Zelle.

Das Autorenpaar Birgit Lautenbach und Johann Ebend, welches hauptsächlich durch seine Kriminalromane bekannt ist, steuerte einen Beitrag zu Rudolf Pleil (1924-1958) bei, der sich selbst als bester Totmacher aller Zeiten bezeichnete und in den Nachkriegsjahren 1946/47 vor allem im Harzer Grenzgebiet zahlreiche Menschen ermordete. Ausgewählte Quellen aus Pleils Kriminalakte gewähren zudem einen tiefen Eindruck in die Gedanken- und Seelenwelt des brutalen Mörders.

Michael Kirchschlager (Hg.): Historische Serienmörder II – Menschliche Ungeheuer vom späten Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts

Michael Kirchschlager (Hg.)

Historische Serienmörder II – Menschliche Ungeheuer vom späten Mittelalter
bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts

Mit Beiträgen von
Michael Horn, Michael Kirchschlager, Petra Klages,
Wolfgang Krüger, Armin Rütters und Richard Wosnik
Hardcover, Fadenheftung, Leseband, ca. 300 Seiten, 83 Abbildungen,
ISBN 978-3-934277-25-0, Preis: 22 Euro (nur noch wenige Exemplare lieferbar!) Weiterlesen

Wolfgang Krüger: Serienmörder des Dritten Reiches (1933-1945)

Wolfgang Krüger: Serienmörder des Dritten Reiches (1933-1945)

Hardcover, 270 Seiten, zahlreiche s/w Abbildungen, Preis: 18,95 Euro. Weiterlesen