Teuflisches Werkzeug -Thüringer Burgen im Krieg – Vorträge von Michael Kirchschlager – Presseinformation

Adel gegen Bürgertum, „Raubritter“ gegen Kaufmann. Das späte Mittelalter war geprägt von zahlreichen Konflikten. Doch der ökonomisch Stärkere setzte sich letztendlich durch. Mit gewaltigen Steinschleuder-Maschinen und noch gigantischeren „Riesengeschützen“ wurden die Burgen der „Räuber“ gebrochen. Altes Recht unterlag ökonomischem Streben. Mit den meisten „Raubrittern“ – einem Begriff der bürgerlichen Propaganda – wurde kurzer Prozeß gemacht. Sie endeten am Galgen.

Der Historiker Michael Kirchschlager, einst einer der Blidenmänner der Runneburg, beschreibt Taktiken und Kriegslisten, rekonstruiert Kriegsmaschinen und erzählt von spektakulären Burgbelagerungen. Er zeigt anhand zahlreicher farbiger Abbildungen und archäologischer Relikte den Stand mittelalterlicher Belagerungstechnik und stellt die unglaublichen Kriegmaschinen des Mittelalters vor.

Links die große „Runneburg-Blide“, die heute nicht mehr existiert (ein Opfer der Bürokraten); rechts eine „Große Steinschleuder“ aus einer Handschrift von 1404.

Zu seinen Top-Favoriten zählt das „Teuflische Werkzeug“ Kaiser Ottos IV., eine teuflische Steinschleuder, mit der Steine von bis zu 120 kg gegen die Runneburg geschleudert wurden und die „Große Frankfurter Büchse“, die 1399 gegen die Burg Tannenberg in Hessen zum Einsatz kam. Diese „Riesensteinbüchse“ verschoß treffsicher und durchschlagstark 500 kg schwere Steinkugeln und war das Nonplusultra ihrer Zeit.

Links die „Faule Metze“ von Braunschweig; rechts die Zarenkanone aus dem 16. Jahrhundert.

Noch bis Ende Mai 2019 ist auf Burg Kapellendorf eine Ausstellung zu diesem Thema zu sehen. Dazu gibt es auch einen reich bebilderten Band – „Teuflisches Werkzeug – Thüringer Burgen im Krieg“ (Hg. von Marie Linz und Michael Kirchschlager; mit Beiträgen von Dr. Ines Spazier, Dr. Christian Tannhäuser und Dr. Matthias Rupp).

Vortragstermine:

23. Januar 2019: 18 Uhr, Stadtbibliothek Gera Vortrag mit Lichtbildern „Teuflisches Werkzeug – Thüringer Burgen im Krieg“

3. Feburar 2019: Sonntag, 15 Uhr, Vortrag mit Lichtbildern im Museum Camburg: „Teuflisches Werkzeug – Thüringer Burgen im Krieg“

Die DDR und ihre Mörder – ein Beitrag von Jana Scheiding

Hans Thiers war von 1973 bis 1990 Major der K in Gera und brachte 150 Mörder hinter Schloss und Riegel. In seinen Büchern berichtet er heute von spektakulären Fällen. Weiterlesen

Unser Bestseller 2018: „Serienmörder“ der DDR von Hans Thiers

Geschätze Leserschaft, liebe Freunde unserer Bücher! Mit großer Freude können wir auf ein bisher sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Das verdanken wir Ihnen, unserer geschätzten, treuen Leserschaft. An dieser Stelle möchte ich Ihnen für Ihr Vertrauen danken. In diesem Jahr hat uns der Titel „Serienmörder der DDR“ von Hans Thiers eine Listung auf der Bestsellerlise des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels gebracht. Zwar waren wir dort nur eine Woche vertreten, aber immerhin. Für einen kleinen Verlag eine große Auszeichnung. Bis zum Jahresende können Sie Hans Thiers noch bei einigen Lesungen/Lesegesprächen erleben. Vielleicht sieht man sich ja einmal? Ihr Verleger Michael Kirchschlager