Termine 2024

Termine mit Buchverkauf und Signiermöglichkeit

Frisch aus dem Druck und schon weltweit lieferbar: „Serienmörder des Dritten Reiches“ von Wolfgang Krüger und „Karl Denke – Der Kannibale von Münsterberg“ von Armin Rütters – beide 2. Auflage. Letzterer Band wird sogar verfilmt! Unten im Bild Dr. Mark Benecke während eines Interviews für den Denke-Film

2024

21.-24. März 2024 Buchmesse in Leipzig, Halle 4 D 102, Standort wie in jedem Jahr

25. April , 19 Uhr Lesung mit Kriminalrat a. D. Hans Thiers in der Bibliothek von Bad Klosterlausnitz

3. Mai Kulturnacht in Hildburghausen – Drachenlesung und Lesung zu den Geheimnissen unserer Minnesänger

14.-16. Juni Krämerbrückenfest, mit dabei der Ritter Michael

22.-25. August 950 Jahre Nimritz

29. September 2024,  98. Sonntagsvortrag im Neuen Jagdschloss

Schloß Hummelshain – Michael Kirchschlager spricht über Thüringen und seine Reinheitsgebote sowie weitere kulinarische Besonderheiten des schönsten Freistaates nördlich der Alpen

Historiker und Verleger Michael Kirchschlager spricht über die ältesten Reinheitsgebote der Thüringer für Bier, alte Biertraditionen, Wirtshausgesetze und skurrile Bierkriege. Der Vortrag wird gewürzt mit so manchem tiefsinnigem Bierspruch und so mancher Anekdote. Aber Kirchschlager geht auch auf andere kulinarische Besonderheiten der Thüringer Küche ein, wie das älteste Weizenbier, das Reinheitsgebot für die Bratwürste oder die Geheimnisse der alten Thüringer Kloßrezepte.

13. November 18.30 Uhr Lesung Hans Thiers in der Stadtbibliothek Pößneck

Lutz Harder: Lebendig begraben – Mord- und Kriminalfälle aus dem Herzen Thüringens (1988-2016) – ab sofort lieferbar!

Lutz Harder beschreibt in diesem einmaligen Pitaval Mord- und Kriminalfälle aus dem Herzen Thüringens, darunter Tötungsverbrechen an Babys (z. B. Thörey, Ichtershausen), Familienauslöscher – Erweiterter Suizid (Gotha, Arnstadt), Raubmorde, Banküberfälle, Brandstiftungen, Flugzeugabstürze usw. Preis: 14,95 Euro.

Aus dem Inhalt:

Bis zur Wende 1989

1. Erste Schritte (Gotha 1988)

2. Der erste Tote (Gotha 1989)

3. Ein besonderer Samstag im März (Gotha 1989)

4. Menschliche Grenzen (Gotha 1989)

Todesfälle und Anderes bis zum neuen Jahrtausend

5. Gegen den Baum – Aus der Traum I (Gotha 1991)

6. Behringen I (1992)

7. Der Tote im Bettkasten (Gotha 1993)

8. Heiße Nacht im Waldbahnhotel (Gotha 1993)

9. Behringen II (1994)

10. Gegen den Baum – aus der Traum II (Gotha 1994)

11. So klein ist die Welt (Meiningen 1995)

12. Mord für 150,00 DM (Gotha 1995)

13. Wo ist Franziska? (Kreis Gotha 1996)

14. Schicksale des Krieges I (Gotha 1998)

15. Tot im Baggersee (Gotha 1999)

16. Gelber Sack – ganz schwarz! (Kreis Gotha 1999)

17. Der trutzige Geldautomat – Bankgeheimnis nach Thüringer Art (Arnstadt 1999)

18. Fliegende Telefonzellen (Gotha 2000)

19. Keine Spur von Elfriede? (Bundesautobahn 4; 2000)

20. Feuer und Tod mal drei – Familienauslöschung (Gotha 2000)

21. Unbekannter Tod auf der Autobahn (Bundesautobahn 4; 2000)

Das neue Jahrtausend bis einschließlich 2010

22. Behringen III und IV (2001)

23. Geboren um zu sterben I. – Das Baby mit dem Greisengesicht (Arnstadt 2001)

24. Geboren um zu sterben II (Eisenach 2001)

25. Eifersucht kann tödlich sein I. (Arnstadt 2002)

26. Eifersucht kann tödlich sein II. (Kreis Gotha 2002)

27. Die Bahn ist kein Spielplatz (Gotha 2003)

28. Ausweglos (Kreis Gotha 2003)

29. Mikado für Riesen (Bundesautobahn 4; 2005)

30. Drei Banküberfälle! Ergebnis = 0 € (Ilm-Kreis 2005)

31. Geboren um zu sterben III. – Brüderchen und Schwesterchen

(Ilm-Kreis 2005)

32. Geboren um zu sterben IV. (Ilm-Kreis 2007)

33. Raub am Wollmarkt (Arnstadt 2007)

34. Flugplatz I. (Ilm-Kreis 2007)

35. Geboren um zu sterben V. (Eisenach, 2008)

36. Bankraub in Schmiedefeld = Tod in Brandenburg (2008/2009)

37. Flugplatz II. (Eisenach-Kindel 2008)

38. Fürs Kino ein schwarzer Tag (Arnstadt 2010)

Die letzten Einsätze im operativen Dienst

39. Ein Winter ohne Schlitten (Ilm-Kreis 2012)

40. Flugplatz III. (Ilm-Kreis 2012)

41. Lebendig begraben (Eisenach 2012)

42. Geboren um zu Sterben VI. (Gotha 2013)

43. Flugplatz IV. (Kindel 2013)

44. Das Skelett im Wald I. (Ilmenau 2014)

45. Springer von A 4 nach B7? (Eisenach 2015)

46. Teure Kippen (Kreis Gotha 2016)

47. Geboren um zu sterben VII. (Gotha 2016)

48. Geboren um zu sterben VIII. (Ilm-Kreis 2016)

49. Das Skelett im Wald II. (Kreis Eisenach 2016)

50. Schicksale des Krieges II. (Kreis Gotha 2016)

NEUERSCHEINUNG: Jens Nielsen, Kirsten Freienstein: SCHWEIGEPFLICHT – Dr. Waldemar Freienstein – Ein Thüringer Arzt im Nationalsozialismus

Familienforschung kann Belastendes zutage fördern. Im Fall der Familie Freienstein erwuchs aus ihr eine ungeahnte Tragödie. Der in der Familie hochgeehrte Großvater Dr. Waldemar Freienstein war in der Zeit des Nationalsozialismus nicht nur ein anerkannter Mediziner, sondern auch ein williger Vollstrecker der mörderischen Rassenideologie. Die Psychologin und Autorin Kirsten Freienstein, eine Enkelin des Dr. Freienstein, und ihr Lebensgefährte, der Historiker und Autor Jens Nielsen, wagen es mit diesem Buch, das auferlegte Schweigen zu durchbrechen. Anhand zahlreicher Quellen zeichnen die beiden Autoren gemeinsam das Bild eines Mannes, der „nichts weiter als ein guter Arzt sein wollte“ und mehrfach zum Verbrecher wurde.

Hardcover, 252 S., 34 s/w Abbildungen, Preis: 16,95 Euro.

Neuerscheinung: Gerd Frank „Killerpärchen – Luzifers Kinder und andere Kriminalfälle von Serienmörderpaaren (1872-2001)

Gerd Frank legt mit diesem Sonderband der Totmacher-Reihe ein Buch zum Thema Serienmörderpaare vor. Er präsentiert grauenvolle Beispiele menschlichen Tuns und des menschlichen Sadismus, ausgelebt von unterschiedlichsten Paaren, Familien und Banden, die ihre hauptsächlich sexuell-perversen Neigungen bis zum Mord, ja Serienmord trieben. Dabei können die Fälle nicht unterschiedlicher sein, wenngleich sie sich auch ähneln. Handelten die Benders als Familie, treten uns mit den Ägypterinnen Raya Hasaballah und Sakina Abd el-Aal zwei Schwestern samt ihren Handlangern entgegen. Taschenbuch, zahlreiche s/w Abbildungen, Preis: nur 12,80 Euro

Ein wichtiger Tag: 23. April 2021 – Tag des deutschen Bieres, Tag der Ritter und Welttag des Buches! Drei Buchempfehlungen!

1. Zweifellos schlug für die Thüringer Biergeschichte eine Sternstunde, als Historiker Michael Kirchschlager im Februar 1998 auf der Runneburg in Weißensee das Weißenseer Reinheitsgebot aus dem Jahre 1434 entdeckte. Darin heißt es im Artikel 12 (Weißenseer Reinheitsgebot) u.a.Zu dreimal Brauen. Es sollen weder Harz noch irgendwelche anderen Ungefercke (gefährliche Giftstoffe) ins Bier. Dazu soll man nichts anderes geben als Hopfen, Malz und Wasser. Das verbietet man bei zwei Mark und derjenige, der dagegen verstößt, muß die Stadt für vier Wochen räumen (eine Art Zwangsausweisung). Heute wird in Weißensee wieder gebraut – in der Ratsbrauerei. Das Bier der Weißenseer ist eine klare Empfehlung!

2. Die Ritter in Thüringen hatten es nicht leicht. Spätestens mit dem Aufkommen der Bliden (gigantischen Steinschleuder-Maschinen) konnten sie es nicht mehr ganz so räuberisch halten, wie sie das im 14. Jahrhundert oftmals taten. Buchtip: Thüringer Burgen im Krieg.

3. Literarisch können wir zum Welttag des Buches unseren Drachen Emil ins Rennen schicken. Bei den Wikingern erlebt der Drache aus Thüringens Drachenschlucht phantastische Abenteuer, lernt eine Skaldin kennen und befreit seinen Vater von einem alten Fluch … Buchtip: Emil bei den Wikingern.

Gender in Mundart! – Das vaschdehe, wer well! von Ingrid Gruhl

Der Genderwahn bzw. der Kampf gegen unsere Sprache hat nun auch Eugen erreicht. Mundartautorin Ingrid Gruhl schrieb eine Eugengeschichte.

Ingrid Gruhl

Das vaschdehe, wer well!

Eugen steht am Zaun: „He Josl! Dass me dech ma weddr zu Gesichde grechd“, ruft er über die Straße. „Scheene, dass de ma hier vabeigelaatschd kimmsd. Komme ma riewar.“

Josl kommt: „Morschn! Mir han uns jo ewich nech gesehn.“

„Wo en au! Keene Kneibe mehr offn. Keene Belustschung mehr in Dorfe. Nüschd mi los. Sei darn wenechdns alle noch gesund?“

„No!“ Josel nickt: „Elsn gihd`s gud. Un von dn annern in dr Famielche had`s au noch keen erwischd. Un bi eich?“

„Alle noch offn Been.“ Eugen macht die Gartentür auf: „Komme ma med in Schubbn, ech well dr ma was zeiche. Dadabi könn me glei ä Beerchn dringe. Hier an Zaun derf me jo nech, wechn Corona. Un ä besschn schwatze könn me au. Ech well dech nämlech ma was frache. Was de dadavon hälsd.“

„Was hasde en?“

„Hier, nehm erschd äma.“ Eugen gibt Josel ein Bier. Dann erzählt er: „Drude hat ne Osdarkarde von ihrn aldn Betrieb gegrechd. Machn die emmr, ze Osdarn un ze Weihnachdn. Awar die is erschndwie komisch. Drude had se ma vorgelesn un dadabi wie variggd geschdoddard.“

„Was had se?“, fragt Josel verwundert.

„Ech han ä riebschn Schreck gegrechd un gedachd, is was Schlemmes med dr bassierd. Wie ä leichder Schlachanfall odar so. Dass se dadanach gehe moss.“

„No saache ma!“

„Awar nachn had se ma de Karde gezeichd. Die kannsde nech lese. Gugge ma droff.“ Eugen hält Josel die Karte hin.

Josel liest: „Liebe ehemalige Mitarbeiter*innen …“ Und lacht: „Wechn dn Schdernchn?“

Eugen nickt. „Drude wiss nech, wie se das ausschbreche soll. Gihd jo noch so weidr off dr Karde.“

„Med äner Bause“, klärt Josel Eugen auf: „Mossde ma de Lufd anhalde.“

„So ä Quatsch!“, empört sich Eugen.

„Das missn se so schreiwe heidzedaache, wenn se kee Ärschar hawe wolln, Wechn dr Gleichberechtschong. Weil`s jo noch annere gibd. Die missn au erwähnd wäre. – Geschlechtsneutrale Formulierung – nenn se das“, weiß Josel.

„Was for ä Deng?“

Josel grinst: „Zähln se awar alle off, bassd`s off keene Karde. Horche ma droff: Liebe ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und andere ehemalige Arbeitende unserer Firma. …“

„Jetze her awar off!“, schimpft Eugen.

„Desdarwechn han se sech sowas einfalle lasse. Ä Schdernchn, odar ä Dobblpunkd gihd au. Manchema lassn se au ne Lügge un machn ä Schdrech drongr“, fällt Josel noch ein. „Schendarn saachn se dadafor.“

„Hasch jo noch nie gehierd“, wundert sich Eugen.

„In Fernsehn han se ma was dadriewar gebrachd. Un in dr Zeidong au“, beendet Josel seine Ausführung.

„Moss ech jetze ma offbasse, ma Owachd droff gewe.“ Dann wird Eugen ärgerlich: „Erschd han se in dr Rechtschreiwong romgemährd“, regt er sich auf. „Un nune komm se scho weddr med so ä Bledsinn daher. Da greifsde dech doch an de Bladde, saache ma!“

„Dadazu noch Corona un de Kinnar keene richtsche Schule mehr“, meint Josel. „Die wern so schonne genuch ze dun ham medn Lesn un Schreim.“

Eugen schüttelt den Kopf. „Das sollsde nune vaschdehe!“

„Übersetzung“

schendern – gendern

Podcast mit unserer Autorin Petra Klages zum Rhein-Ruhr-Ripper und ihrem Buch „Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder

https://www.radio912.de/artikel/der-rhein-ruhr-ripper-582001.html

Blutspur durch Thüringen – Berichte / Bilder / Dokumente 1884-2020

Im 25. Jahr seines Bestehens wurde auch der Verlag Kirchschlager bedingt durch das Coronavirus auf eine harte Probe gestellt. Lesungen wurden abgesagt genau wie die Leipziger Buchmesse, Buchhandlungen mußten zeitweilig schließen. Dennoch konnten Verlag, Herausgeber und Beiträger diesen Sammelband als kleine Festgabe zum Verlagsjubiläum realisieren.

Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen, wie in den meisten Büchern aus dem Verlag Kirchschlager, die Schilderungen wahrhaftiger krimineller Handlungen und Ereignisse. Und wir zitieren in diesem Zusammenhang Harald Korall (1932-2017), der sich durch die Autorenschaft und Herausgabe hervorragender kriminalistischer Bücher einen Namen gemacht hat: „Tatsächliche Verbrechensvorgänge machen betroffener als erfundene, wirkliche Täter bestürzen mehr als erdachte, und die Beschreibungen ihrer Handlungen und Motive sind wohl alles andere als kunstvoll erklügelte Denkspiele. Kriminalfälle, so gesehen, so dargestellt, sind gewiß nicht Teil der Unterhaltungsbranche, sondern haben ihre Chance auf Realismus. Indem sie Grenzfälle unserer Wirklichkeit ins Bild bringen, können sie präzise von sozialen Gegebenheiten und Prozessen erzählen, von Erreichtem und Zurückgebliebenem.“ Kriminalfälle aus mehreren Jahrhunderten und Gesellschaftsformationen dokumentieren zugleich die Entwicklung bzw. den Wandel einzelner Verbrechensarten und deren Tatmotive sowie die Entwicklung in den Rechtsauffassungen und Rechtspraktiken.

Letztere können nicht unterschiedlicher sein, vergleicht man die historischen Kriminalfälle des frühen 20. Jahrhunderts mit denen der Gegenwart. Das Spektrum der beschriebenen Fälle reicht vom Sexual-, Kindes- und Raubmord über Mordversuch, Banküberfälle und andere Gewaltstraftaten. Der Zeitraum erstreckt sich von 1884 bis in die Gegenwart 2020.

Erneut gehen unsere Autoren mit der interessierten Leserschaft an grauenvolle Tatorte, begeben sich auf Spurensuche, haben Teil an schier unglaublichen Mordtaten und Mordversuchen, gewähren uns Einblicke in die Arbeit der Kriminalpolizei und der Gerichtsorgane verschiedenster Gesellschaftsformationen, analysieren Tatmotive und weisen auf die jeweiligen Strafmaße hin. Bei einigen Fällen, besonders denen im ersten Kapitel des Buches „Unter dem Fallbeil“, kannte man mit den Mördern keine Gnade. Das Urteil lautete zumeist: Todesstrafe.

Im Sinne des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte Dritter wurden die Namen der Opfer, Zeugen und Täter – sofern noch nicht veröffentlicht – verfremdet. Wie der Großteil der Veröffentlichungen im Verlag Kirchschlager, so erscheint auch diese Ausgabe in alter Rechtschreibung. Wir verzichten bewußt auf Anglizismen, die Genderisierung der deutschen Sprache oder unsägliches Denglisch.

Aus dem Inhalt

Unter dem Fallbeil

Wolfgang Krüger

Ein Raubmord bei Stedten (preußische Provinz Sachsen, 1884)

Raubmord in Jena (Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, 1902)

Doppelter Kindesmord aus Rache in Rengelrode (preußische Provinz Sachsen, 1908)

Raubmord an einem kleinen Mädchen in Bucha (Land Thüringen, 1931)

Raubmord in Erfurt (preußische Provinz Sachsen, 1933)

Todesstrafe für den 71jährigen Brandstifter (Land Thüringen, 1939)

Sexualmord bei Gumperda (Land Thüringen, 1940)

Ein 17jähriger Raubmörder (1941)

Aus Alten Kriminalakten

Frank Esche

Im Zweifel für den Angeklagten (1925)

Ein Liebesdrama vor Gericht (1928/29)

Der doppelte Rattengiftmordversuch (Öpitz, 1941–1952)

Tatort Arnstadt

Michael Kirchschlager

Mord aus Liebe – Geliebter zerstückelt Ehemann (1926)

Mord und Brandstiftung in Arnstadt (1960)

Kriminalisten ermitteln

Wolfgang Tanner

Raubmord in Meiningen (1978)

Explosives Räuberduo – Schwere Gewaltstraftaten in Hessen und Thüringen (1991)

Aus der Kriminaltechnik

Lutz Harder

Rauchen bringt dich ins Gefängnis (Ilmkreis, 1997)

Hochzeitsreise in den Tod (Gotha, 1997)

Für fünf Flaschen Bier getötet (Kreis Gotha, 2004)

Aus dem Gerichtssaal

Sieglinde Schwarzer

Kriegswaffensammler holt Granaten aus der Saale (1973–1998)

Mit der Polizei Katz und Maus gespielt (Jena, 2000)

Mit gezücktem Küchenmesser 25 Euro in der Bäckerei erbeutet (Jena, 2002)

Ehefrau bei Besuch vergewaltigt (Hartmannsdorf, 2003)

Von 17jähriger sexuelle Befriedigung verlangt (Jena, 2004)

Die Gerüchteküche brodelt, der Ehemann wütet (Jena, 2005)

Rentner stoppt Biker mit einer Holzstange (Bad Klosterlausnitz, 2007)

Filmreife „Haltet den Dieb!“-Szene im Burgaupark (Jena, 2012)

An der Ampel rabiat das Auto gekapert (Jena, 2019)

Tatort Erfurt

Udo Brill

Was ein Kind ertragen mußte (Erfurt, 2005)

Kerstin Kämmerer

Der Schatten im Schulhaus (Erfurt, 2008)

Tatort Gera

Der Kriminalbericht

Frank Richter, Hans Thiers und Michael Kirchschlager

Heimtückischer Mord (Gera, 2017)

Ein Augenzeugenbericht

Stephan Werner und Michael Kirchschlager

Brutaler Messerangriff (Gera, 2020)

Ein Gastbeitrag aus Sachsen-Anhalt

Lothar Schirmer

Amoklauf in Magdeburg (1982)

Taschenbuch, 280 Seiten, zahlreiche s/w Abbildungen, ISBN 978-3-934277-88-5, Preis: nur 14,95 Euro.

Ein Sprung in das 12. Jahrhundert – Interview mit Michael Kirchschlager

Im Thüringer Westen, unweit der Stadt Eisenach gehen wir zurück in das 12. Jahrhundert. Zu Zeiten der Landgrafen wie Ludwig des Eisernen, als in der Drachenschlucht noch echte Ritter unterwegs waren. Dieser hier stammt aber von heute, heißt Michael Kirchschlager, ist Historiker, Autor, Verleger und ein echter Geschichtsfan…

Vorgestellt: Unser Sachbuchautor und Kriminalist Kriminalrat a. D. Lothar Schirmer

Kriminalrat a. D. Lothar Schirmer war 40 Jahre Kriminalist. 1990 baute er mit Kollegen in Magdeburg das Dezernat für Polizeiliche Prävention auf. Seit dieser Zeit war er bei den Medien ein gefragter Spezialist. Seine Kenntnisse über die Maschen von Betrügern und Dieben und die lockere Art, wie er aus seiner Praxis als Kriminalist Geschichten zum Staunen, Kopfschütteln und Schmunzeln erzählt, führten dazu, daß er zwei Mal Gast im MDR-Talk „Riverboat“ war. Er hatte über viele Jahre eigene Serien beim MDR-Radio und Radio Brocken. Im Fernsehen war er in Ratgeber- und Fahndungssendungen wie „KRIPO-live“, „Escher-Der MDR-Ratgeber“ aber auch SAT-1 und RTL ein gern gesehener Gast. Das MDR Fernsehen hat mit ihm seit seiner Pensionierung 2010 für „Sachsen-Anhalt heute“70 Beiträge gedreht. Jetzt ist der Ex-Kriminalbeamte mit Entertainerqualitäten, der 14-tägig in der „Volksstimme“ eine eigene Kolumne hat, unterwegs auf Lesereisen mit seinen Büchern „Die Tricks der Gauner und Ganoven“ und „Abgezockt von Gaunern und Ganoven“.

Mehr über den Kriminalisten, Senioren-Sicherheitsberater und Buchautor erfahren Sie auf seiner Internetseite www.gauner-und-ganoven.de. Für Lesungen und Buchbestellungen ist er per Mail zu erreichen unter lothar.schirmer@web.de.