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Gender in Mundart! – Das vaschdehe, wer well! von Ingrid Gruhl
/in Allgemein/von Michael KirchschlagerDer Genderwahn bzw. der Kampf gegen unsere Sprache hat nun auch Eugen erreicht. Mundartautorin Ingrid Gruhl schrieb eine Eugengeschichte.
Ingrid Gruhl
Das vaschdehe, wer well!
Eugen steht am Zaun: „He Josl! Dass me dech ma weddr zu Gesichde grechd“, ruft er über die Straße. „Scheene, dass de ma hier vabeigelaatschd kimmsd. Komme ma riewar.“
Josl kommt: „Morschn! Mir han uns jo ewich nech gesehn.“
„Wo en au! Keene Kneibe mehr offn. Keene Belustschung mehr in Dorfe. Nüschd mi los. Sei darn wenechdns alle noch gesund?“
„No!“ Josel nickt: „Elsn gihd`s gud. Un von dn annern in dr Famielche had`s au noch keen erwischd. Un bi eich?“
„Alle noch offn Been.“ Eugen macht die Gartentür auf: „Komme ma med in Schubbn, ech well dr ma was zeiche. Dadabi könn me glei ä Beerchn dringe. Hier an Zaun derf me jo nech, wechn Corona. Un ä besschn schwatze könn me au. Ech well dech nämlech ma was frache. Was de dadavon hälsd.“
„Was hasde en?“
„Hier, nehm erschd äma.“ Eugen gibt Josel ein Bier. Dann erzählt er: „Drude hat ne Osdarkarde von ihrn aldn Betrieb gegrechd. Machn die emmr, ze Osdarn un ze Weihnachdn. Awar die is erschndwie komisch. Drude had se ma vorgelesn un dadabi wie variggd geschdoddard.“
„Was had se?“, fragt Josel verwundert.
„Ech han ä riebschn Schreck gegrechd un gedachd, is was Schlemmes med dr bassierd. Wie ä leichder Schlachanfall odar so. Dass se dadanach gehe moss.“
„No saache ma!“
„Awar nachn had se ma de Karde gezeichd. Die kannsde nech lese. Gugge ma droff.“ Eugen hält Josel die Karte hin.
Josel liest: „Liebe ehemalige Mitarbeiter*innen …“ Und lacht: „Wechn dn Schdernchn?“
Eugen nickt. „Drude wiss nech, wie se das ausschbreche soll. Gihd jo noch so weidr off dr Karde.“
„Med äner Bause“, klärt Josel Eugen auf: „Mossde ma de Lufd anhalde.“
„So ä Quatsch!“, empört sich Eugen.
„Das missn se so schreiwe heidzedaache, wenn se kee Ärschar hawe wolln, Wechn dr Gleichberechtschong. Weil`s jo noch annere gibd. Die missn au erwähnd wäre. – Geschlechtsneutrale Formulierung – nenn se das“, weiß Josel.
„Was for ä Deng?“
Josel grinst: „Zähln se awar alle off, bassd`s off keene Karde. Horche ma droff: Liebe ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und andere ehemalige Arbeitende unserer Firma. …“
„Jetze her awar off!“, schimpft Eugen.
„Desdarwechn han se sech sowas einfalle lasse. Ä Schdernchn, odar ä Dobblpunkd gihd au. Manchema lassn se au ne Lügge un machn ä Schdrech drongr“, fällt Josel noch ein. „Schendarn saachn se dadafor.“
„Hasch jo noch nie gehierd“, wundert sich Eugen.
„In Fernsehn han se ma was dadriewar gebrachd. Un in dr Zeidong au“, beendet Josel seine Ausführung.
„Moss ech jetze ma offbasse, ma Owachd droff gewe.“ Dann wird Eugen ärgerlich: „Erschd han se in dr Rechtschreiwong romgemährd“, regt er sich auf. „Un nune komm se scho weddr med so ä Bledsinn daher. Da greifsde dech doch an de Bladde, saache ma!“
„Dadazu noch Corona un de Kinnar keene richtsche Schule mehr“, meint Josel. „Die wern so schonne genuch ze dun ham medn Lesn un Schreim.“
Eugen schüttelt den Kopf. „Das sollsde nune vaschdehe!“
„Übersetzung“
schendern – gendern
KIRCHSCHLAGERS KRIMINAL-KABINETT – Das gestochene Grauen – Festschrift und Monumentalwerk zum 25 jährigen Verlagsjubiläum
/in KIRCHSCHLAGERS KRIMINAL-KABINETT, Verlagsgeschichte, Wahre Kriminalfälle/von Michael KirchschlagerGeschätzte Leserschaft, liebe Freunde des Verlages Kirchschlager! Leider konnten wir im letzten Jahr unsere Festschrift anläßlich unseres 25jährigen Verlagsbestehens nicht realisieren. Wie alle 5 Jahre haben wir qualitative hochwertige Publikationen als Festschriften herausgegeben. Ein Monumentalwerk – KIRCHSCHLAGERS KRIMINAL-KABINETT – Das gestochene Grauen – mit den seltensten Druckgrafiken (Holzschnitte, Kupferstiche, Stahlstiche), Buchillustrationen und Fotos / Ansichtskarten zum Thema Kriminal- und Rechtsgeschichte ist in Vorbereitung. Das großformatige, gebundene und mit bestem Papier gedruckte Werk (262 Seiten, über 300 Abbildungen) wird einen Querschnitt der Sammlung des Verlages Kirchschlager zeigen. Natürlich wird diese Festschrift limitiert (1000 Exemplare). Der Preis ist sensationell günstig – 29,90 Euro zzgl. 2,90 Euro Versandspesen. Bestellungen bitte über unseren Direktshop hier auf der Internetseite.
Kriminalrat a. D. Hans Thiers im „Riverboat“ am 5. März 2021
/in Hans Thiers, Verlagsgeschichte/von Michael KirchschlagerEin Traumpaar: Michael Kirchschlager, Verleger (links im Bild), und Kriminalrat a. D. und Bestsellerautor Hans Thiers. Insgesamt haben wir mittlerweile über 330 Lesungen durchgeführt vor fast 20.000 Menschen. Fazit: Corona kann uns nur ein bißchen aufhalten, aber nicht stoppen!