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Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt - Ein Thüringer Kriminalist erzählt

Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt - Ein Thüringer Kriminalist erzählt

Klaus Dalski führt uns in seinem zweiten Buch wieder an grauenvolle Tatorte. Auf einer Müllkippe wird die Leiche eines Babys gefunden. Auf einem Friedhof der Korpus eines sexuell geschundenen und dann ermordeten Kindes. In einem dunklen Waldstück liegt die Leiche einer jungen Frau verscharrt. Die Kriminalisten werden mit furchtbaren Verbrechen konfrontiert. Sie fassen gefühlskalte, verrohte Täter, die getrieben sind von perversesten Neigungen.

Mit einem Vorwort von Michael Kirchschlager Hardcover, Leseband, 200 Seiten, 33 Abbildungen

ISBN 978-3-934277-37-3

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Preis: 14.80 €
(inkl. 7% MwSt. zzgl. Versandkosten)
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Leseprobe

Was kann das Buch eines Kriminalisten bewegen, der 26 Jahre lang Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder und andere Kriminelle zur Strecke gebracht hat? Diese Frage wurde mir mit jeder Lesung, die ich gemeinsam mit Klaus Dalski im Herbst 2010 und im Frühjahr 2011 vor über 1000 Zuhörern bestritt, beantwortet. Es bewegt Menschen.

Bei unserer Lesung in Sömmerda konnten wir gemeinsam mit unseren Partnern, der Stadt- und Kreisbibliothek Sömmerda und der "Thüringer Allgemeine", hier besonders Bärbel Albold, der Familie eines Opfers helfen. Die Anteilnahme der zahlreichen Zuhörer ging Klaus Dalski und mir sehr nahe. Klaus Dalski sprach die Hoffnung aus, daß die zuständigen Behörden die Ermittlungen wieder aufnehmen, um den Täter auch nach über zwanzig Jahren noch zu überführen und seiner Strafe zuzuführen.

Die Resonanz auf den kleinen Band "Der Kopf in der Ilm" war überwältigend. Bei allen unseren Lesungen stießen wir auf interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer. Unter ihnen waren zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen Kriminaloberrats a. D. Der Redakteur der "TA Sondershausen" verglich uns beide mit Netzer und Delling, ein großes Kompliment. Für mich als Verleger eines kleinen Verlages freute es besonders, daß der ersten Auflage nach nur acht Wochen eine zweite folgen konnte. Klaus Dalski schaffte es, als einziger Thüringer Autor nach über 30 Jahren auf die Bestsellerliste der TA: Platz 2.

Nachdem nun "Der Kopf in der Ilm" vom Lesepublikum und von den Rezensenten positiv aufgenommen wurde, trat ich mit der Bitte an Klaus Dalski heran, über eine Fortsetzung nachzudenken. Mit Hilfe seiner ehemaligen Kollegen, von denen besonders Peter Schilling, Leiter der MUK und Albert Peter, dem langjährigen Leiter K des VPKA Weimar, zu nennen sind, gelang es ihm, einen weiteres Buch mit Thüringer Kriminalfällen aus seiner Dienstzeit zu füllen. Erfahrungsgemäß kommt ein zweiter Band, wie auch ein zweiter Teil bei einem Kinofilm, meistens schwächer daher, aber ich glaube, daß auch der zweite an den Erfolg des ersten anknüpfen kann und er von gleich hohem Niveau ist.

Der ehemalige Leiter der Untersuchung holte sich bei einzelnen Fällen Informationen bei ehemaligen Kollegen ein, von denen zwei bereits genannt worden. Andere wollten nicht genannt werden.

Auch dieses Buch schrieb der ehemalige Kriminalist aus der Erinnerung heraus.

Klaus Dalski führt uns an grauenvolle Tatorte. Auf einer Müllkippe wird die Leiche eines Babys gefunden. Auf einem Friedhof der Korpus eines sexuell geschundenen und dann ermordeten Kindes. In einem dunklen Waldstück liegt die Leiche einer jungen Frau verscharrt. Die Kriminalisten um Klaus Dalski, wie der Leiter der MUK, Peter Schilling, werden mit furchtbaren Verbrechen konfrontiert. Sie fassen gefühlskalte, verrohte Täter, die getrieben sind von perversesten Neigungen, wie etwa Günther V., der ein Baby aus der Kinderklinik entführte, um es sexuell aufs Brutalste zu mißbrauchen. Nachdem sich dieses menschliche Scheusal an dem Kind vergangen hatte, legte er sein kleines Opfer in einen Schuhkarton und stellte diesen in einem Waldstück ab. Wir stoßen auf einen Mann, dessen Bruder im Fall "Der Kopf in der Ilm" der Täter war. Auch er wurde zum brutalen Mörder. Dramatisch ist der Fall um den geistig zurückgebliebenen Kindesmörder Herbert U., selbst noch ein halbes Kind, der in der Erzählung "Das Kind mit den Wachsaugen" beschrieben ist.

Nur wenige Menschen können sich noch an "Die Bombe auf dem Zwiebelmarkt" erinnern, unsere Titelgeschichte. Sie zeigt in aller Deutlichkeit, daß die zuständigen Behörden der DDR bei "Bombenanschlägen" und ähnlichen Störungen der öffentlichen Sicherheit keinen pardon kannten.

Aber Klaus Dalski erzählt uns in seiner humorvollen Art und Weise auch wieder ein paar Geschichten, die uns schmunzeln lassen. So etwa, wenn ein gesuchter Dieb ausgerechnet bei ihm zu Hause Unterschlupf sucht oder Klaus Dalski als Gutachter in Erscheinung tritt und Kleinkriminelle zur Verzweiflung bringt. Zum Schluß beantwortet der erfahrene Kriminalist wieder einige Fragen und gibt ein paar seiner besten Witze preis.