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VERLAG FÜR KRIMINAL- und RECHTSGESCHICHTE /
THÜRINGER KULTURGESCHICHTE

Neuerscheinung:

0097

Das thüringische Obscurum

Lothar Schirmer - Die Tricks der Gauner und Ganoven


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Aktuelle Rezensionen:

Richard schrieb am: 15.01.2018 eine Rezension zu: ERFURT – Bilder und Geschiche(n) - Festgabe zum 1275. Jubiläum der Stadt Erfurt

Festgabe zum Stadtjubiläum mit Reichtümern und Raritäten
Als Festgabe für das Stadtjubiläum „1275 Jahre Ersterwähnung“ Erfurt hat Dr. Antje Bauer, Leiterin des Stadtarchivs Erfurt, ein Buch „Erfurt - Bilder und Geschichte(n)“ im Kirchschlager Verlag Arnstadt, VERLAG FÜR KRIMINAL- und RECHTSGESCHICHTE /
THÜRINGER KULTURGESCHICHTE herausgegeben.
Hochwertige Fotos aus Archiven und Bibliotheken sowie Illustrationen von Katrin Prinich-Heutzenröder illustrieren anschaulich die historischen Texte.
Jedes Objekt wird mit einem Bild auf einer linken Seite darstellt, danach folgen in der Regel drei Seiten mit Geschichten und Grafiken. Aus gestalterischen Gründen kann dieses Konzept nicht durchgängig angewendet werden, was der Lesbarkeit und Anschaulichkeit des Buches jedoch nicht schadet. Für die Autorin bedeutete dies andererseits, die Texte trotz der Fülle vorhandener Informationen, zu straffen und wesentliche Fakten auszuwählen.
Antje Bauer will aber nicht nur Fakten zur Geschichte vermitteln, sondern vor allem Geschichten erzählen. Die Auswahl von 35 Raritäten durch die Jahrhunderte soll 6000 Jahre Stadtgeschichte dokumentieren.

Die Geschichten beginnen mit einer neolithischer Pfeilspitze, die ein Jäger an einer Feuerstelle auf der Pilse vor 4500-4300 v.u.Z, verloren, haben könnte.
Im Kapitel „Erfurt 742“ zur Abschrift des Bonifaciusbriefes aus dem Jahr 760 weist die Archivarin darauf hin, dass die Erfurter Straßen, die heute die Gera kreuzen, immer noch genau dort entlang führen, wo vor 1275 Jahren die Furten durch den Fluß gingen.
Bei den „Bierrufern und Biereigen“ stellt die Autorin Ernst Christoph Barchewitz, vor Biereige und Weltreisender aus Erfurt vor, der als Soldat der niederländischen Ostindien-Kompanie auf der Insel Leti nahe Osttimor, den Muskathandel überwachte und später seine Ostindischen Reisebeschreibungen herausbrachte.
Natürlich darf das Waidblau, der Handel mit diesem wichtigen Produkt und Erfurt als
drittgrößter Waidmarkt in Europa in der Auswahl der Objekte nicht fehlen.
Eine bedeutende Erfindung eines Erfurters hat ebenfalls mit Farben zu tun. Emil von Sydow (1812-1873), Lehrer an der preuss. Divisionsschule, erfand die Farben für Landschaftsprofile auf topografischen Karten, die sogenannten Regionalfarben.
Zu den Schlittschuhen von Erfurts Eisschnelläuferin des 20. Jahrhunderts, Gunda Niemann-Stirnemann, gibt es die Geschichte von einer Abrechnung eines Eishockeyspiels aus dem Jahr 1636!
Mit einer Sonderbriefmarke „Jüdischer Hochzeitsring“ verläßt Antje Bauer die Geschichte und weist in die Zukunft: Die Hoffnung auf die Anerkennung Erfurts als UNESCO-Weltkulturerbestadt.
Unterhaltsam und vielseitig hat Antje Bauer die ausgewählten Objekte mit Geschichten umrankt, die zahlreiche neue Kenntnisse vermitteln.
Jedem Objekt wird im Kapitel „Literatur zum Weiterlesen“ eine Literaturangabe zugeordnet.
In einem separaten Verzeichnis sind alle Objekte zusammengefasst und mit einer Ortsangabe versehen „Wo findet man das Objekt?“.
Da wohl nur wenige Leser sich auf die Suche nach den Objekten machen werden, wäre eine zeitweilige Ausstellung der 35 Raritäten in den Räumen des Archivs eine sinnvolle Ergänzung zu diesem Buch.
„Erfurt - Bilder und Geschichte(n) könnte auch als wiederkehrendes Almanach Einblicke in weitere Raritäten des Archivs anbieten.
In den Bücherregalen Thüringer Heimat- und Geschichtsforscher sollte dieses Buch einen festen Platz finden.


Konrad schrieb am: 09.12.2017 eine Rezension zu: Lothar Schirmer - Die Tricks der Gauner und Ganoven

„Die Tricks der Gauner und Ganoven“ …. Eigentlich sagt ja der Titel schon fast alles. Ein Kriminalrat a. D. schildert 199 Fälle aus seiner Berufspraxis. Und es handelt sich um Fälle, welche voll aus dem Leben gegriffen sind, inzwischen (leider) alltäglich. Man kann das Buch als kurzweilige Lektüre betrachten, da es doch trotz der üblen Gaunereien humorvoll geschrieben ist. Spätestens, wenn man bis zur letzten Seite gekommen ist, merkt man, eigentlich ist es ein Lehrbuch. Denn die Opfer dieser Banditen sind normale Bürger, die Omi von nebenan, bis hin zu Inhabern von Firmen. Und jeder steht in ihrem Visier. Egal ob auf der Straße, an der Haustür, am Telefon oder, oder. Nach dem ich so ca. die Hälfte der Fälle „studiert“ hatte, kam mir eine Liedzeile der Gruppe „Erste allgemeine Verunsicherung“ in den Sinn: „Das Böse ist immer und überall.“ Und was liest man u.a. im Nachwort? Ja, genau das!
Und es wird nicht nur Fall für Fall aufgelistet, es werden auch Ratschläge gegeben, wie man sich schützen kann. Denn eins ist Fakt, es kann jeden treffen, unabhängig von seinem IQ. Und es wird wohl kaum einen Menschen geben, der nicht schon gewisse Erfahrungen mit Mitbürgern gemacht hat, welche ein gestörtes Verhältnis zu Eigentum anderer Leute haben.
Aber weiterhin weist der Autor auch darauf hin, dass man nun aus Vorsicht nicht seine Hilfsbereitschaft beiseite legen soll. Denn Hilfsbereitschaft ist mit ein wesentlicher Aspekt einer Gesellschaft.
Nur eines verstehe ich bei dem Buch nicht so richtig, weshalb da noch die alte Rechtschreibung zur Anwendung kommt. Was aber nicht bedeuten soll, dass ich diese „geistigen Ergüsse“ der Reformatoren des Dudens unbedingt für gut heiße. Jedoch sollte man in einem Land bei einer Rechtschreibung bleiben, ob es gefällt oder nicht.
Aber egal, der Inhalt ist entscheidend. Also, volle Kaufempfehlung!


F. Richter schrieb am: 07.11.2017 eine Rezension zu: Petra Klages - Der Rhein-Ruhr-Ripper Frank Gust. Interviews.

Lesenswert!
nicht reißerisch oder blutrünstig sondern gut, infirmativ und spannend. Autor hat Jahre recherchiert und gibt Einblicke in das wirkliche Leben eines Mörders. Liest man sonst gar nicht. Frage stellt sich warum man sonst immer nur eine Seite aufgetischt bekommt. Gelungene Arbeit und interessant!


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