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VERLAG FÜR KRIMINAL- und RECHTSGESCHICHTE /
THÜRINGER KULTURGESCHICHTE

Neuerscheinung:

0093

Thüringer Mord-Pitaval II von Frank Esche

Petra Klages - Der Rhein-Ruhr-Ripper Frank Gust. Interviews.


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Aktuelle Rezensionen:

F. Richter schrieb am: 07.11.2017 eine Rezension zu: Petra Klages - Der Rhein-Ruhr-Ripper Frank Gust. Interviews.

Lesenswert!
nicht reißerisch oder blutrünstig sondern gut, infirmativ und spannend. Autor hat Jahre recherchiert und gibt Einblicke in das wirkliche Leben eines Mörders. Liest man sonst gar nicht. Frage stellt sich warum man sonst immer nur eine Seite aufgetischt bekommt. Gelungene Arbeit und interessant!


leseengelsblog - Stephanie Aversbeck schrieb eine Rezension zu: Theodor Lessing Haarmann - Die Geschichte eines Werwolfs

Er zählt zu den bekanntesten und berüchtigsten Serienmördern Deutschlands - Friedrich "Fritz" Haarmann. In der Nachkriegszeit tötete er zwischen 1918 und 1924 mindestens 24 junge Männer in Hannover. In diesem Buch sind die grausamen Taten von ihm geschildert.

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr sachlich und informativ geschrieben - genau das habe ich auch erwartet. Ich interessiere mich schon länger für Serienmörder, im speziellen auch für Fritz Haarmann - was vermutlich auch damit zusammen hängt, dass ich in der Nähe von Hannover lebe.
Stellenweise war es recht "trocken" geschrieben, dennoch fand ich auch diese Stellen spannend, was einfach an der Thematik lag.
Die Sprache ist eher gehoben und stellenweise altertümlich, aber dennoch konnte ich es super flüssig lesen, nur manchmal wenn es sich um eine wörtliche Rede handelte, die in Mundart geschrieben war, hatte ich so meine Schwierigkeiten, weil ich damit erstmal nicht so viel anfangen könnte. Aber auch das ging nach einiger Zeit recht gut.
Die Beschreibungen der Leichen und der Vorgehensweise von Haarmann sind sachlich, aber dennoch ziemlich heftig. Das mich dies erwartet, war mir aber von vornherein klar. Und gerade auf das war ich auch sehr gespannt, irgendwie.

Ich hatte schon im Vorfeld einiges über Haarmann gehört, einiges davon wurde auch in diesem Buch erwähnt, anderes eher widerlegt. Wie er im Prozess reagierte fand ich schon irgendwie abstossend.


In diesem Buch sind auch einige Bilder von Haarmann, seinen Wohnungen etc zu finden, dies hat mich sehr angesprochen, da ich mir die Umgebung so besser vorstellen konnte, als es mir anders möglich gewesen wäre. Ich kenne einige der beschriebenen Stellen in der heutigen Zeit, aber das ist überhaupt nicht mit damals zu vergleichen. Die Orte sind im Buch alle namentlich genannt, auch das finde ich super, denn so kann ich mich auch mal selbst auf Spurensuche begeben und mir anschauen, wie es dort jetzt aussieht und wo in Hannover sich alles abgespielt hat.

Im Vorwort schreibt Michael Kirchschlager einiges über Theodor Lessing - dies war für mich sehr informativ, da ich über Theodor Lessing so rein gar nichts wusste. Dies Wissen war auf eine gewisse Art und Weise für das restliche Buch schon wichtig.

Allen die sich für Serienmörder interessieren, kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.


Max Pechmann (Film und Buch) schrieb am: 13.02.2017 eine Rezension zu: Historische Serienmörder IV

Band eins der Reihe „Historische Serienmörder“ gehört zu den erfolgreichsten Veröffentlichungen aus dem Hause Kirchschlager. Die Reihe beschäftigt sich mit unheimlichen und außergewöhnlichen Kriminalfällen, die vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert reichen.

Band IV steht in Sachen Spannung und Gänsehaut den vorangegangenen Büchern in nichts nach. Der Historiker Michael Kirchschlager entdeckte bei seinen Recherchen u. a. illustrierte Flugblätter aus dem 16. Jahrhundert, in denen von eigenartigen Mordfällen die Rede ist. So ging in Ferrara im Jahr 1573 ein siebzigjähriger Serienmörder um, der ahnungslosen Frauen auflauerte. 1581 suchte ein Raubmörder in der Nähe von Köln den Ort Bernkastel heim. Er selbst hauste in einer Erdhöhle im Wald, wohin er eines Tages eine Frau entführte.

Während des Dreißigjährigen Kriegs ging der Raubmörder Jasper Hanebuth um und im Jahr 1780 suchte ein Serienmörder Österreich heim, der teils kannibalische Neigungen aufwies, indem er das Herz eines seiner Opfer aß, da er glaubte, dadurch unsichtbar werden zu können. Im Jahr 1811 kam es in London zu einer Reihe brutaler Raubmorde. Der Täter John Williams trieb dabei vor allem auf dem Ratcliff Highway sein Unwesen. Der Fall wird eindrücklich von dem Kriminalisten Robert Heindl (1883-1958) erzählt. 1888 schließlich ging der wohl berühmteste Serienmörder Jack the Ripper um. Hierzu fand Michael Kirchschlager einen überaus interessanten Artikel von Leopold Engelhardt, wie Heindl ebenfalls bei der Kriminalpolizei tätig gewesen (seine Lebensdaten sind allerdings nicht bekannt), in dem der Autor verschiedene Theorien analysiert, die versuchen, die wahre Identität des Täters zu ergründen.

Gerd Frank, der bereits sein sechsbändiges Werk „Totmacher“ im Verlag Kirchschlager veröffentlicht hat, befasst sich in seinem Beitrag mit den Untaten des „französischen Jack the Ripper“ Joseph Vacher, einem Herumtreiber, der zwischen den Jahren 1894 bis 1897 vor allem Hirtenjungen und Mädchen auflauerte.

Der Autor Armin Rütters berichtet von dem deutschen Serienmörder Karl Großmann, der 1921 in Berlin Frauen als Haushälterinnen anwarb, um sie in seiner Wohnung zu ermorden. Die beiden Kriminalautoren Birgit Lautenbach und Johann Ebend schließlich schildern ausführlich die sonderbare und zugleich schreckliche Biographie des Mörders Rudolf Pleil, einem sadistischen Psychopathen, der in den 1950er Jahren vor allem Leuten auflauerte, die zwischen den damals besetzten Zonen hin und her reisten.

Der Band beinhaltet nicht nur die erwähnten Beiträge, sondern ergänzt diese z.B. durch ärztliche Gutachten von damals sowie – im Falle Pleils – durch autobiographische Schriftstücke. Ebenfalls enthält das Buch zahlreiche historische Fotos zu den Fällen. Die einzelnen Beiträge sind nicht nur überaus spannend geschrieben, sondern liefern zugleich historisch intersssante Informationen. Die Autoren versuchen stets, ein Gesamtbild der jeweiligen Mörder zu liefern, indem sie deren Biographien nachgehen und dabei versuchen, Gründe für ihr anormales Verhalten zu finden. Dies macht die einzelnen Texte auch aus einer psychologischen Perspektive sehr interessant. Kurz: Mit „Historische Serienmöder Band IV“ ist dem Verlag Kirchschlager einmal mehr ein hervorragendes Werk gelungen.

Historische Serienmörder Band IV. Menschliche Ungeheuer vom späten Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Hrsg. Michael Kirchschlager. Verlag Kirchschlager 2017, 240 Seiten, 18,95 Euro, ISBN: 978-3-934277-60-1


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